Herbstende

Die Blätter von den Zweigen sind,
fort ist all die bunte Pracht.
Herab gefegt von starkem Wind,
treiben sie durch frost’ge Nacht.

Durch Nebelschleier dicht an dicht,
ist mein Ziel nur zu erahnen.
In mystisch mattem Geisterlicht
werd ich den Weg mir bahnen!

Wilde Rufe aus der Ferne,
Linienzug am Himmelszelt.
Gänsescharen fliehen gerne,
so der Frost hier Einzug hält.

Ein Wintergruß zur Morgenzeit,
haucht Raureif über’s Land.
Auf Bergeshöh hat’s schon geschneit.
Und hier? Ich bin gespannt!