Winter

Stille ringsumher.
Weiße Pracht
hat sie gebracht.
Nur der Wind atmet schwer.

Glitzernd federleicht,
im Frost geboren,
auf meiner Haut verloren,
landen Flocken seicht.

Angeführt von Zauberhand,
tanzen tausend weiße Sterne
herabgeschwebt aus hoher Ferne,
im Feenreigen übers Land.

Wie ein Traum von Diamant
funkeln dicht an dicht,
im silberhellen Mondenlicht,
lange Zapfen vor der Wand.

Frost lässt die Luft erstarren.
Schmerzend jeder Atemzug.
Der eis’gen Schönheit ist genug,
hier werd ich nicht verharren.