Gegen den Wind

Starker Wind die Bäume biegt,
Regen peitscht in mein Gesicht,
Unrat durch die Lüfte fliegt,
warum bin ich zu Hause nicht?

Nun kämpf ich schon mit aller Kraft,
muss mit Naturgewalten ringen.
Bald habe ich den Weg geschafft,
doch noch muss ich mich weiter zwingen!

Schaurig brüllt der Wind mir zu:
"Narr, was wandelst du noch hier?"
"Gevatter Wind, lasst mich in Ruh,
ich wollt nach Haus, doch dann kamt ihr! "

Da bläst er plötzlich andersrum,
und schiebt mich bis nach Hause.
Jetzt bin ich sicher vor dem Sturm!
Mann, war das ’ne Sause!