Waldgeflüster

Mach im Wald mal deine Augen zu
und lausch dem Wind, der sachte weht.
Leise raunen sich die Blätter zu:
Schau, da sitzt ein Mensch der uns versteht.

Wie durch einen Zauberstreich
hörst du mehr und mehr.
Manche Vögel rufen gleich:
"Komm her, komm her, komm her!"

Ein Bach erzählt von seiner Reise,
wie er vieler Tiere Durst gelöscht.
Heimlich sagt er dir noch leise,
dass ein Fluss er werden möcht.

Des Spechtes lauter Trommelschlag
berichtet von dem toten Baum,
wo er gerne wohnen mag,
im selbstgebauten Raum.

Und all das Summen und das Wispern,
das um dich rum zu hören ist,
als wenn die Elfen zu dir flüstern,
dass du hier willkommen bist.

Nun hast du endlich eingesehen,
dass wir die Natur nicht stören,
wenn wir nach und nach verstehen,
dass wir dazu gehören.