Der Sturm

Gar heftig sich die Bäume schütteln,
beugen sich vor mächt’ger Kraft.
Doch der Sturm will weiter rütteln,
bis er sie gebrochen hat!

Singt dazu so schaurig Lieder,
die den Untergang verkünden.
Manch altes Haus, das reißt er nieder,
nichts wird man dort noch finden.

Was seinem wilden Tun nicht widersteht,
das wird bald in die Höhe fliegen.
Mühelos hinweggeweht,
bleibt nichts am alten Platze liegen!

Er wird dem Meer die Peitsche geben,
bis es tobt und schäumt vor Wut.
Niemand kann das überleben,
höchstens beten wär noch gut!

Auch der stärkste Sturm muss mal verschwinden,
und die Sonne kehrt dann schnell zurück.
Wir werden zwar viel Unheil finden,
doch wir leben noch!! Welch ein Glück!!