Ach!

Tropfen klopfen aufs blecherne Dach.
Ich sitze drunter und denke: "Ach!"

Ach wär ich doch ein Vögelein,
das der Regen nicht stört,
sänge so laut, dass jeder mich hört,
flöge hin, zu ihrem blechernen Dach,
dass auch sie denkt beim Regen: "Ach!",
wenn sie mein Liebeslied hört.

Wir träfen uns auf freiem Feld
und flögen hinaus in die Welt!
Dort wo die Sonne am hellsten scheint,
könnten wir leben glücklich vereint!

Doch:
noch klopfen Tropfen
aufs blecherne Dach.
Nun macht ein Gewitter
ganz furchtbaren Krach!

Ach!

Dieses Gedicht wurde inspiriert durch den Regen, der aufs Blechdach meines Bauwagens fiel, die Vögel, die während dessen nicht aufhörten zu singen und einem verliebten Herzen, das in meiner Brust schlägt!